2. Beide Außenminister teilten die Auffassung, dass für ihre beiden Länder als Industrie- und Technologiestandorte der Aufbau widerstandsfähiger Lieferketten sowie die Bewahrung und Stärkung der regelbasierten freien und gerechten internationalen Wirtschaftsordnung eine außerordentlich große Bedeutung haben. Sie stimmten darin überein, auch im Zusammenwirken mit der Industrie konkrete Kooperationen künftig noch mehr auszuweiten. Zudem bestätigten sie, sich ausgehend von den bisherigen Fortschritten bei der bilateralen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Sicherheit in Zukunft noch mehr für die Stärkung der Sicherheitsgrundlagen beider Länder einzusetzen.
3. Beide Außenminister führten einen offenen Meinungsaustausch u.a. zur Lage in Ostasien, zur Haltung gegenüber Nordkorea unter Einschluss der Nuklear- und Raketenproblematik sowie des Problems der entführten japanischen Staatsangehörigen und zur Situation in Bezug auf die Ukraine. Sie bekräftigten, dass Japan und Deutschland sich in engem Zusammenwirken für die verschiedenen Aufgaben der Staatengemeinschaft einsetzen werden.
Weitere Informationen zur Teilnahme von Außenminister Motegi an der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 finden Sie hier (Link zur Webseite des Außenministeriums von Japan (in engl. Sprache).
Mit freundlicher Genehmigung der Botschaft von Japan in Berlin. Fotos: Ministry of Foreign Affairs of Japan