Bekanntgabe Prämium Imperiale

Pressemitteilung zur Bekanntgabe der Preisträger des 36. Praemium Imperiale 2025 in Deutschland

Die offizielle Bekanntgabe der Preisträger des 36. Praemium Imperiale 2025 in Deutschland fand am 15. Juli im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB) statt. Gastgeber der Veranstaltung waren Prof. Klaus-Dieter Lehmann, Internationaler Berater des Praemium Imperiale aus Deutschland, gemeinsam mit der Generalsekretärin des JDZB, Dr. Julia Münch.

Prof. Lehmann stellte der deutschen Öffentlichkeit die diesjährigen Preisträger des Praemium Imperiale vor. Unterstützt wurde er dabei von Mitgliedern des deutschen Nominierungskomitees für die Kategorien Malerei, Skulptur und Architektur.

Eine fachkundige Einführung in das Werk des Preisträgers 2025 in der Kategorie Malerei, Peter Doig, gab Marion Ackermann, Präsidentin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Mitglied des deutschen Nominierungskomitees. Im Anschluss diskutierte sie mit Prof. Lehmann auf dem Podium über die diesjährige Preisträgerin in der Kategorie Skulptur, Marina Abramović.

In einem angeregten Gespräch mit Heinrich Wefing, Ressortleiter Politik bei der Wochenzeitung DIE ZEIT und Mitglied des deutschen Nominierungskomitees für Architektur, wurde der Preisträger 2025 in der Kategorie Architektur, Eduardo Souto de Moura, vorgestellt.

Der Preisträger 2025 in der Kategorie Musik, András Schiff, wurde in seiner besonderen Rolle als Mentor und Förderer junger Talente durch eine eindrucksvolle Klaviereinlage seines Schülers, des Pianisten und Kammermusikers Tomoki Park, gewürdigt. Das gespielte Stück – eine Auswahl aus dem „Musikalischen Opfer“ von Johann Sebastian Bach – war eigens von András Schiff für die Berliner Ankündigung ausgewählt worden.

Die verbleibende Preisträgerin 2025 in der Kategorie Theater/Film, Anne Teresa De Keersmaeker, sowie der diesjährige Empfänger des Förderpreises für Junge Künstler, das National Youth Theatre of Great Britain, wurden von Prof. Lehmann kurz vorgestellt, begleitet von Videoporträts der Künstler.

An der Veranstaltung nahmen rund 90 Vertreterinnen und Vertreter der Kunstszene sowie zahlreiche Ehrengäste teil, darunter der Praemium-Imperiale-Preisträger von 2022, Wim Wenders; Ihre Exzellenzen, Mitsuko Shino, Botschafterin Japans; Snežana Janković, Botschafterin Serbiens; und Piet Herbaut, Botschafter Belgiens; ebenso wie der Kulturattaché der portugiesischen Botschaft und weitere Diplomaten. Auch zahlreiche Kunstsammler, Galeristen, Architekten sowie etwa zehn Medienvertreter waren anwesend.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Empfang im Atrium des JDZB, bei dem die Gäste die neu eröffnete Ausstellung „40 Jahre JDZB“ besichtigen konnten. Gezeigt wurden ausgewählte japanische Kunstwerke, darunter Gemälde von Higashiyama Kaii.

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